Die Gesponserten
Von 900.000 Studentinnen in Polen soll sich jede Neunte mit ihrem Körper nebenbei etwas hinzuverdienen.

Studentinnen stehen nicht auf der Straße. Sie erfreuen sich einer großen Beliebtheit bei den Escortagenturen, denn sie sind freundlich und können vernünftig mit den Kunden reden, deren Bedürfnis danach, ihr Herz auszuschütten, nach Verständnis und ein wenig weiblicher Bewunderung oft ebenso dringend ist wie das nach Sex. So eine Studentin weiß leichter, mal süßes Dummchen, mal Samariterin, mal Emanze zu sein – der Kunde ist König. Zumal, wenn sie bereits in einer Agentur ein paar Erfahrungen gesammelt und sich von anfänglichen Frustrationen befreit hat.

Es ist beileibe kein leichtes Brot; der Job ist mitunter abstoßend, weil man den eigenen Ekel dabei unterdrücken und sich selbst vergewaltigen muss, auch wenn es, wie Kenner der Materie behaupten, Menschen gibt, die gerade Sex zuhauf und mit jedem X-beliebigen mögen.

Viele Escorts träumen davon, unter ihren Kunden einen Ehemann oder einen ständigen Partner zu finden, und das kommt gar nicht selten vor, sagt Joanna Sztobryn-Giercuszkiewicz, die Autorin des Buches „Psychologische Aspekte der Prostitution”. Und wenn schon keinen Ehemann oder festen Freund, dann wenigstens einen „Sponsoren“. Wenn man den hat, verdient man zwar weniger, aber der Arbeitskomfort ist höher.

Es ist anzunehmen, dass ein Mädchen seltener zu einer Gesponserten wird, wenn sie vorher in einer Escortagentur gearbeitet hat, als wenn sie direkt aus dem normalen Leben einsteigt. Untersuchungen dazu gibt es nicht, aber einige von ihnen haben wahrscheinlich einen Vorgeschmack auf den Job schon im Gymnasium (poln. Lyzeum, d.Red.) erlebt, in der Konstellation: großzügiger Typ in einem Appartement und eine Lolita, die nach dem Unterricht bei ihm vorbeischaut.

Die Mehrzahl der Gesponserten kommt jedoch während ihrer Zeit an der Hochschule zu diesem Job. Wenn eine Studentin einen Sponsor haben möchte, ist sie natürlich aufgrund derselben Qualitäten, die für eine Agentur zählen, hervorragend dafür geeignet. Allein schon ihr Status muss für einen Sponsoren anziehend sein. Da ist jemand, der studiert, sich entwickelt, und er hilft ihr dabei, indem er die Rolle eines Mäzens übernimmt – spricht das nicht geradezu von jeder Sünde frei?

Die von den Agenturen, sagt Joanna Sztobryn-Giercuszkiewicz, betrachten das als ihr Metier, auf Dauer oder nur vorübergehend, aber es ist, wie es ist. Anders dagegen die Gesponserten. Zu Marika sagten sie, eine Prostituierte wähle sich ihren Kunden nicht aus. Zu der komme, wer will und wie er will. Eine Gesponserte dagegen, zumal eine hübsche, könne nicht nur wählen, sondern im Werkvertrag auch festlegen, was beim Sex für sie in Betracht kommt und was nicht. Mehr noch, es komme vor, dass sie ihren Sponsor geradezu gern hat. Eine der Gesponserten, mit denen Marika sprach, hatte einen aus der Filmbranche, einen Ausländer. Einen netten, kultivierten Typ. Gern trifft sie sich und schläft mit ihm. Aber sie würde ihn nicht heiraten wollen, weil sie schon seine zweite Gesponserte ist. Als eventuelle Ehefrau müsste sie weitere befürchten.

Keinen Trampel

Zum Sponsoring kommt man durch eine Anzeige in der Presse oder im Internet, durch Zufall oder auf der Pirsch. Durch eine Anzeige im Internet geht es am einfachsten. Studentin mit Spaß am Sex, diskret, aufgeschlossen, leidenschaftlich, hingebungsvoll (ich gebe alles von mir), erfahren oder nicht, zierlich, üppig, grazil, Rubens-Typ, rothaarig, schwarzhaarig, blond, Maße, Körbchengröße (70 C) – nichts Studentisches ist uns fremd. Man braucht nur zuzugreifen. Und es wird zugegriffen. Auf eine Annonce trifft ein Haufen romantischer, zärtlicher, obszöner oder Brechreiz erregend anatomisch fokussierter Antworten ein.

Was den Geldbeutel angeht, liegen die Möglichkeiten der Herren im mittleren Potenzbereich oder etwas darüber. Ja, er kann der Studentin eine Wohnung plus Nebenkosten mieten. Oder die Studiengebühren und den Unterhalt übernehmen, während sie regelmäßig zwischen ihrem Wohnheim und bei Abwesenheit der Ehefrau seiner Wohnung oder seinem Appartement, dem Zimmer eines Bekannten usw. hin- und herpendelt. Ab und an irgendein Geschenk.

Die Lektüre von Suchanzeigen nach einem Sponsor lässt darauf schließen, dass das Angebot so groß ist, dass es reicht, über eine Wohnung zu verfügen, um sich eine Gesponserte zulegen zu können. Keinerlei Zusatzkosten, fügen die Kandidatinnen häufig hinzu.

Renata Gardian, die Autorin des Buchs „Das Phänomen des Sponsorings als Form der weiblichen Prostitution” platzierte im Internet eine Annonce mit Photo, dass sie einen Sponsor sucht. Es meldeten sich 239 Sponsorenkandidaten, darunter 64, mit denen sie ausführliche Umfragegespräche führte. Sie waren überwiegend 20-29 Jahre alt, hatten Hochschulbildung oder studierten noch und stammten aus Großstädten, vor allem aus Warschau, das sich zur Hochburg des Sponsorings im Land entwickelt. Unter ihnen waren Wirtschaftswissenschaftler, Manager, Informatiker, Ärzte, bekannte Köpfe aus dem Fernsehen, ein Pilot, ein Makler, ein Philosoph. Geschiedene und Witwer – Fehlanzeige. Verheiratete durchaus; denen macht es die Ehefrau beim Sex nicht recht, oder er ist ihrer im Bett überdrüssig geworden. Aber die meisten sind Junggesellen, die in ihrem Beruf Karriere machen und keine Zeit für Blumen, Spaziergänge, Kino und ähnliche Präliminarien haben, sondern dauerhaft Sex von jemandem brauchen, was besser vor Geschlechtskrankheiten schützt als die Inanspruchnahme von Agenturen. Außer durch das Internet und die Zeitung mit den Rubriken „Arbeitsgesuche und –angebote“ kann man einen Sponsor im Schwimmbad, im Café, im Kino oder auf der Straße kennenlernen, überall, wo ihm ein nettes, gescheit aussehendes, kein trampeliges Mädchen mit einer Tasche voller Bücher oder einer Zeichenmappe unterm Arm ins Auge springt.

Der Werkvertrag

Sponsoren ergattert man auch auf der Pirsch in der realen Welt, von Angesicht zu Angesicht. Marika sagt, es gebe dafür festgelegte Terrains. In Bromberg zum Beispiel ist das einer der Supermärkte. Die Bewerberinnen stolzieren dort herum und schwenken eine Coca-Cola-Flasche, was als Erkennungszeichen gilt. Sponser’ mich mit männlicher Hand, wie man im Warschauer Studententheater der Satiriker in jenen Zeiten sang, als Sponsoring noch seltener praktiziert wurde (wenn auch nicht gänzlich unbekannt war).

Diese Sponsoren müssen auch nicht besonders toll sein. Denn toll sind erst die, die man sich auf Empfängen angelt, an denen Geschäftsleute und andere Betuchte teilnehmen, bei integrierenden gesellschaftlichen Anlässen, Banketts, Präsentationen, Vernissagen, Bällen und Feiern, die in eleganten Klubs, Pubs und Restaurants veranstaltet werden. Bei diesen Events einen seriösen Sponsor zu treffen - das ist erst die echte Coca-Cola.

Chancen auf eine erfolgreiche Pirsch haben dort in der Regel die häufigen Besucherinnen, aber auch Hostessen, Praktikantinnen und jene Damen, die zusammen mit einem Sponsor als dessen Trophäe gekommen sind (was häufig Bestandteil des Werkvertrags ist) und nun diskret den aktuellen gegen einen vermögenderen eintauschen oder nach einem zusätzlichen Ausschau halten können.

In den Untersuchungen von Prof. Teresa Sołtysiak von der Universität Bromberg kam eine Gesponserte vor, die vier Sponsoren hatte (zwei aus dem Ausland), die natürlich nicht wussten, dass sie ihnen Hörner aufsetzte. Ein Sponsor, der ein Auge auf ein Mädchen geworfen hat, kann selbst auf es zugehen und auf einen Drink einladen oder zu diesem Zweck den Kellner vorbeischicken: Dieser Herr dort hat Ihre Rechnung beglichen, dieser Herr lädt Sie ein.

Zu einem Sponsoren kann man auch durch die Bekanntschaft mit einer anderen Gesponserten kommen. Sie haben schreckliche Angst davor, erkannt zu werden, sagt Prof. Sołtysiak. Mehr noch als vor der Ansteckung mit irgendeiner Syph, mehr als vor einer Schwangerschaft. Manchmal weiß die engste, schon gesponserte Vertraute Bescheid, die ihre Freundin dazu überredet und ihr einen Sponsor beschafft hat. Prof. Sołtysiak traf eine Gesponserte, deren Familie vom Job ihrer Tochter wusste. Sie weiß, was sie tut, sie ist erwachsen, meinten sie. Aber im Allgemeinen sagen die Gesponserten, sie würden mich umbringen, verfluchen, verstoßen.

Eine ernstliche Sorge, außer der Angst, erkannt zu werden, sagt Marika, ist die Frage, wie man der Familie das plötzliche Auftauchen teurer Kleidungsstücke, Parfums und Kosmetika erklären soll. Sie erzählen dann, sie hätten einen Gelegenheitsjob in einer Botschaft, als Kindermädchen bei reichen Leuten und dergleichen gefunden.

In Reportagen über Jugendbanden liest man oft, dass ihre - in der Regel pathologischen – Familien nicht danach fragen, woher wertvolle Güter zu Hause stammen. Aber die Gesponserten kommen nicht aus solchen Familien. Wenn man es überhaupt aus ihnen bis in eine Hochschule schafft, dann höchst selten. Die Gesponserten kommen auch selten aus extrem armen Familien. Elend führt ebenfalls nicht hin zum Studium.

Dagegen geht aus den Untersuchungen von Soziologen und Psychologen, die sich mit Prostitution beschäftigen – und das sind herzlich wenige –, hervor, dass irgendetwas in diesen Familien nicht in Ordnung ist. Irgendein Missbrauch in der Kindheit oder eine bis zur Schmerzgrenze restriktive Behandlung als potentielle Nutte, wenn die Tochter eine Viertelstunde zu spät aus der Diskothek nach Hause kam.

Für die Studiengebühren und Vuitton

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der katholischen Stiftung „Wiosna” (Frühling) schockierten die Wünsche von Kindern aus Familien, in denen das Geld für die Grundnahrungsmittel nicht reicht. Denn sie wünschten sich zu Weihnachten kostspielige Spielzeuge, Gadgets und Markenkleidung. Als die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen diese Familien besuchten, begriffen sie, dass Kinder aus von Alkohol und Arbeitslosigkeit gezeichneten Familien in der Schule und auf dem Spielplatz ausgelacht und gedemütigt wurden, weil sie diese Dinge nicht besaßen.

Junge Menschen lernen schnell, dass heute nicht nur das Diplom, sondern auch das Nichtvorhandensein teurer Statussymbole viel bedeutet, wenn man Erfolg haben und in der gesellschaftlichen Hierarchie aufsteigen will.

Ein durchschnittliches junges Mädchen, meint Marika Szczęśniak, vor allem eines, das aus einem Dorf oder einer Kleinstadt zum Studium anreist, kann sich einen Grundstandard leisten. Wenn es an einer privaten Hochschule studiert, weil es keine gute Oberschule absolviert hat, muss es Studiengebühren zahlen, die mitunter die Möglichkeiten der Eltern übersteigen. Kostenpflichtige Studiengänge, sagt Roksana, eine Studentin aus einem Bordell in der Hoża-Straße in Warschau, sind der größte Anreiz zur Prostitution. „Letzten Endes ziehe ich dieses Bordell der Schinderei in irgendeinem McDonald vor.“

Aber auch Mädchen aus Familien, die die Studiengebühren und einen anständigen Unterhalt bezahlen können, lassen sich auf das Sponsoring ein. Sie sind dann nicht mit irgendeiner Wohnung zufrieden. Sie wollen wie ein Abbild aus einer bunten Frauenzeitschrift sein, wofür ihre Eltern normalerweise nicht mehr aufkommen können oder es nicht für angebracht halten. Sie wünschen sich nicht irgendeine Tasche, sondern eine von Vuitton. Keine Nivea-Creme aus dem Supermarkt, sondern die exklusivste, Markenklamotten, versteht sich, Urlaub unter Palmen – das ganze Paket oder zumindest eine Auswahl davon. Und natürlich Kohle für Bücher, um nicht endlos in den Bibliotheken herumhängen zu müssen. Das ist wahrscheinlich der erste Fall in der Geschichte dieses Gewerbes, dass dafür Bücher gekauft werden. Ein Mädchen erzählte Renate Gardian, ihr Sponsor habe sich auf den Kopf gestellt, um ihr irgendein schwer zu beschaffendes Lehrbuch zu kaufen, aber schließlich habe er es erworben und ihr überreicht.

Aber nicht nur der Wunsch nach Luxus veranlasst die Mädchen, sich nach einem Sponsor umzusehen. „Sie wollen dem Grau in Grau des Lebens entkommen, ein Abenteuer erleben“, sagt Prof. Sołtysiak. „Und auch einen reichen Ehemann finden.“

Im Werkvertrag wird von einem verheirateten Kandidaten jeglicher Versuch, ihn aus seiner Verbindung herauszureißen, von Vornherein ausgeschlossen. Der Sex soll ohne Verpflichtungen sein, mit Ausnahme der finanziellen. Aber im Falle eines Unverheirateten ebenfalls. Ein lediger Sponsor hat hält deshalb eine Geliebte aus, damit sie ihm sein Vergnügen nicht mit Quengeleien von einer Hochzeit verleidet. Manchmal entsteht allerdings eine Zuneigung und sie beginnt doch zu quengeln, und er gibt nach. „Solche Ehen fallen aber schnell auseinander“, meint Joanna Sztobryn-Giercuszkiewicz. „Irgendetwas reißt und zerbricht in ihnen. Vielleicht spürt der Kerl, dass seine Frau so teilnahmslos an ihm hängt wie Christbaumschmuck an der Tanne oder klebriger Efeu, oder aber sie begegnet der Liebe ihres Lebens, ebenfalls einer reichen. Es ist wahrscheinlich ganz unterschiedlich.“

Bonjour tristesse

Meistens aber schlecht. Es ist ungeheuer schwer, diesen Job aufzugeben. Es ist schwer, sich mit einem niedrigeren Lebensstandard abzufinden, damit, dass ohne den Zufluss von Barmitteln plötzlich alles schlechter, einfacher, schäbiger, unerträglich wird. Sie beginnen, immer mehr dieser Sponsoren zu haben, sagt Prof. Sołtysiak. Sie sind nicht mehr strahlend frisch, mit samtweicher Haut und Brüsten, die noch nie mit Silikon in Berührung gekommen sind.

Dieser Job ist physisch verheerend. Es reichen zwei Jahre – zitiert Joanna Sztobryn-Giercuszkiewicz die Meinung von Mädchen aus Agenturen – und sie werden farblos; sie verlieren ihre Frische schneller, als ihr Alter laut Geburtsschein es anzeigen würde. Beim Sponsoring ist es ähnlich. Die Sponsoren angeln sich eine neue Sprotte, und die ausgedienten – sagt Prof. Sołtysiak – landen in den Escortagenturen.

Für käuflichen Sex zahlt man einen hohen Preis. Joanna Sztobryn-Giercuszkiewicz führt amerikanische Forschungsergebnisse an, die belegen, dass Prostituierte die typischen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung aufweisen, an denen Menschen nach einer Vergewaltigung, nach Katastrophen und anderen extremen Erlebnissen leiden. Deshalb sichern ihre Berufsorganisationen ihren Mitgliedern auch psychologische Hilfe zu.

Manche steigen jedoch aus dem Sponsoring aus. Nach dem Diplom treten sie eine Arbeit in ihrem Beruf an. Für den Start haben sie sich sogar etwas zurückgelegt. Sie verlieben sich, bleiben an einem nicht unbedingt betuchten Brillenträger hängen und streichen diese Zeit aus ihrem Leben.

Doch sie lässt sich nicht einfach streichen, und man zahlt für sie einen hohen Preis. In der Regel einen gestundeten. Das Mädchen redet sich ein, dass nichts Verwerfliches daran ist, nur einem Mann seinen Körper gegen Geld hinzugeben. Dass auch in einer Ehe der Mann häufig seine Frau unterhält, und dass der Trauschein letztendlich nur ein Stück Papier ist. Dass man sieht, wie viel man als Frau wert ist, da er bereit ist, so viel für sie hinzublättern. Und mit all dem sie haben irgendwie recht.

Aber dann kommt immer die Überlegung, dass er mit seiner Frau den Alltag teilt, während er bei ihr nur in der ihr zugeteilten Zeit vorbeischaut, und dass sie gegen eine andere austauschbar ist, wenn sie aufhört, ihm im Bett zu gefallen, nach dem gleichen Prinzip wie Schuhe oder ein Auto. Manche, sagt Sztobryn-Giercuszkiewicz, wollen kein Geld annehmen, sondern nur Geschenke, um sich selbst dabei besser zu fühlen. Die Wohnung ist ein Geschenk, die Klamotten sind ein Geschenk, die Urlaubsreise ebenfalls. Bargeldlos.

Trotz aller Tarnung wird ein Mädchen, das nicht aus Styropor ist, den käuflichen Sex nicht einfach von sich abschütteln, eben sowenig wie eine Belästigung oder Nötigung. Der Sex kann nie mehr so sein, wie er sein sollte – rein, wundervoll und schön.

Denn es stimmt nicht, dass sich nur Mädchen aufs Sponsoring einlassen, die schon viel herumgekommen sind. Bei einer von neun Gesponserten, die Renata Gardian befragte, stellte sich heraus, dass sie eine Jungfrau gewesen waren Eine von neun! Welch ein erschütternder Prozentsatz an Unschuld.

Eine Jungfrau wurde per Zufall zu einer Gesponserten. Auf der Straße trat ein Mann mit einem konkreten Angebot an sie heran. Er überreichte ihr seine Visitenkarte. Diese Jungfrau fühlte sich in der Stadt fremd und einsam. Wie sich erwies, war er ebenfalls unglücklich und einsam. Sie rief ihn an. Wahrscheinlich war er geschockt über das, was sich beim ersten Mal herausstellte, schließlich sind die Zeiten vorbei, in denen der Mann eine Defloration als besonderes Vergnügen betrachtete und für Jungfrauen hundertfach höhere Sätze galten als für „Second-Hand-Ware“.

Denn auch aus Einsamkeit lässt man sich auf das Sponsoring ein. Es kommt vor, dass sie einem Ersatz für den Vater oder den Freund, den sie niemals hatte, begegnen möchte. Das traurigste Sponsoring der Welt!

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