Von der Superiorität der Persönlichkeit
Die polnische Politik ist durch und durch verparteilicht, und der ideologische Graben ist seit Jahren sehr tief. Doch anlässlich der Präsidentenwahlen fängt man plötzlich an, über Persönlichkeiten zu sprechen, über Krawatten und Klaviere im Rücken des Kandidaten [bei Jarosław Kaczyńskis Videobotschaft „An die russischen Freunde“]. Als ginge es um völlig neue Menschen, die neue Märchen zu erzählen haben.

Komorowski – so hört man – zeige keine Empathie, er sei steif, geschraubt und lese vom Blatt ab - oder lese nicht ab, was auch falsch ist. Vor allem aber habe er kein Charisma, was bereits mehrere Politiker der PiS, und nicht nur ihr, unterstrichen haben. So als ob sich niemand mehr an Leszek Kołakowskis Warnung erinnerte: Bewahre uns Gott vor Politikern mit Charisma, sie können uns mancherlei einbrocken.

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